Klassische Massage

Bereits die Römer wussten die Wohltat einer Massage zu schätzen. Namhafte Ärzte und Therapeuten, die vorwiegend aus Schweden stammten, haben die Wirksamkeit der Körpermassagen erforscht und die Techniken grundlegend weiterentwickelt.

Bei der klassische Massage wird in der Regel der ganze Körper massiert. Es sind aber auch Teilmassagen möglich.

Die Muskeln werden systematisch mit verschiedenen Grifftechniken bearbeitet. Dadurch wird der Stoffwechsel in den Muskeln angeregt und die Stoffwechselendprodukte werden dem venösen Kreislauf zugeführt.

Die Streichungen, welche diesen Prozess unterstützen, wirken gleichzeitig auf die Blutgefäße, Sehnen und Bänder und helfen mit, deren Elastizität zu erhalten.

Verhärtete Muskeln werden entspannt und die eher schlaffe Muskulatur wird gestärkt. Die Massage wirkt anregend auf den Blutkreislauf und fördert die Blutzirkulation.

Die beruhigende Wirkung auf das (vegetative) Nervensystem führt zu einer ganzheitlichen Entspannung.

Menschen mit Krampfadern, Herzschwächen oder Bluthochdruck werden entsprechend vorsichtig behandelt, sind aber keineswegs von einer wohltuenden Massage ausgeschlossen.

 

Anwendung 

Als Ausgleich zur sportlichen Betätigung, zur Gesunderhaltung von Körper und Geist, zur Entspannung.

 

Was können Sie selber tun?

Ausreichend Bewegung an der frischen Luft, auf eine ausgewogene Ernährung achten, Entspannungs- und Dehnungsübungen (auch am Arbeitsplatz).

Ein- bis zweimalige körperliche Anstrengung pro Woche und das Herz einmal pro Tag für mindestens eine halbe Stunde, z.B. mit einem zügigen Marsch oder auf dem Velo, auf Trab bringen.