Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage wurde in Europa durch den englischen Nasen-, Hals- und Ohrenarzt Dr.Fitzgerald bekannt gemacht. Seine Praxisgehilfin, Eunice Ingham, war die erste Nutznießerin dieser Massagetechnik. Sie hat zwei Bücher verfasst und Masseure unterrichtet. Auch Hanne Marquart war eine Schülerin von E.Ingham. Sie hat die Technik ständig weiterentwickelt, aktualisiert und verfeinert.

Die Fußreflexzonenmassage wirkt, wie schon ihr Name besagt, reflektorisch auf entfernt liegende Organe. Die Reize, welche an den Füßen gesetzt werden, werden von den Nervenbahnen zum Rückenmark geleitet und von dort weiter zu den entsprechenden Organen. Diese beantworten den Reiz mit einer Reaktion. Druckstärke und Behandlungsgeschwindigkeit bestimmen die anregende oder beruhigende Wirkung.

Bei Bedarf (z.B. psychische oder psychosomatische Störungen) kann die Fußreflexzonenmassage mit der Neuroenergiepunkt-Massage kombiniert werden. Näheres dazu finden Sie im Kapitel Neuro-Energiepunkt-Massage.

 

Anwendung

Der Verdauungstrakt spricht sehr gut auf die Fußreflexzonenmassage an. Diese Behandlung wirkt oft Wunder bei Menschen, die unter chronischer Verstopfung leiden. Jegliche Verdauungsstörungen werden durch die regelmäßige Anwendung der Fußreflexzonenmassage verbessert oder behoben. Ratsam ist eine Behandlungsfolge von zehn bis zwölf Sitzungen mit einer nachfolgenden Pause von drei Monaten. Dadurch kann die Stabilität des Therapieerfolges geprüft werden.

Auch Bettnässen und Hodenhochstand bei Kindern kann mit Fußreflexzonenmassage oft erfolgreich behandelt werden. Operative Eingriffe im Bauchraum (Kaiserschnitt) und die daraus resultierenden Verdauungsbeschwerden werden ebenfalls erfolgreich behandelt.

 

Was können Sie selber tun?

Sich selber lieb sein und auch einmal „Nein" sagen, wenn etwas nicht von Herzen kommt. Auf den Körper/Bauchgefühl hören und auf vielseitige, saisongerechte und vollwertige Ernährung achten.