Biodynamische Körperarbeit

Viele körperliche Beschwerden sind auf ein Geist-Seelisches Ungleichgewicht zurückzuführen. Damit einher gehen „antrainierte“ Haltungsmuster und Verspannungen.

Unsere Seele kann sich nur über den Körper zum Ausdruck bringen. Wenn wir unseren Bedürfnissen nicht nachgeben oder sie verdrängen, führt dies früher oder später zu körperlichen Beschwerden.

 

Aus dem Bestreben den Menschen die Wunder der Natur - und damit natürlich auch die des eigenen Körpers - wieder näher zu bringen, ist diese Art der Körperarbeit entstanden.

An erster Stelle steht oft das „zur Ruhe kommen“. Dann wird die Wahrnehmung (für wahr nehmen!) für das eigene Befinden und die eigenen Bedürfnisse aktiviert.

Viele Menschen sagen: „... ich spüre mich selber nicht mehr...“, „...ich gehe wie neben mir her...“ oder „...ich bin nicht mich selber...“.

Unter solchen Bedingungen sind wir beeinflussbar und unser Leben ist von Ängsten und Stress geprägt.

 

Im achtsamen, schrittweisen Vorgehen soll die eigene Wesensart (neu) entdeckt und im Einklang mit dem Geist und Körper erfahren werden.

Behutsam wird beispielsweise die bewusste Verbindung zwischen Körper und Geist „hergestellt“, Bewegungen aktiv oder passiv, ohne Anstrengung ausgeführt, Haltungsmuster erkannt und erfühlt und eine Tiefenentspannung herbeigeführt.

In diesem Da-Seins-Zustand wird unwillkürlich auch die Verbindung zu den seelischen Aspekten aufgebaut.

 

Im sich selber beobachten, Erfühlen und Spüren des Körpers und des eigenen Energiefeldes und über bewusstes Atmen können wir Altes und hinderliche Haltungsmuster loslassen und neue Dimensionen eröffnen.

 

Die Basis für diese Arbeit beruht auf umfangreicher Selbsterfahrung, der Kombination verschiedenster Therapiemethoden, Meditationstechniken und prozessorientierter Arbeit.

Die Offenheit, sich vertrauensvoll auf Unbekanntes einzulassen oder Gewohntes neu zu erfahren, bildet die Basis für diese Art der Körperarbeit.

 

Wer seiner ursprünglichen, kindlichen Neugier vertraut, entdeckt so sein wahres Selbst und schafft ein unerschütterliches Vertrauen in die eigene Schöpferkraft und den Körper.

Die Identifikation mit dem Körper kann abgelegt werden: "Ich bin nicht mein Körper, aber dieser Körper gehört zu mir".

Sie fühlen sich in sich selber geborgen und lassen sich nicht mehr durch äußere Umstände und Einflüsse verunsichern. Sie gehören ganz sich selber und ruhen in tiefem Selbst – Bewusst – Sein.